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Roter.Teufel

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Jetzt auch Medikamente:
Trump dreht wieder an der Zoll-Schraube!


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Washington – Zoll-Hammer in den USA! US-Präsident Donald Trump (79) hat am Donnerstag neue Importzölle für Medikamente und Metalle verkündet. Er unterzeichnete entsprechende Dekrete – und das prompt genau ein Jahr nach dem „Befreiungstag“, an dem er 2025 teils extrem hohe Sonderzölle für Handelspartner weltweit angekündigt hatte. Damals ruderte er später größtenteils zurück und senkte die Zölle im Rahmen von Handelseinigungen wieder ab. Doch jetzt schlägt Trump erneut zu: Arzneimittel aus der Europäischen Union sollen künftig mit einem Aufschlag von 15 Prozent belegt werden. Für Einfuhren aus Ländern, die bisher kein Handelsabkommen mit den USA haben, droht sogar ein Zollsatz von 100 Prozent! Bei Metallen werden ab Montag Fertigerzeugnisse mit erheblichen Mengen an Stahl, Aluminium oder Kupfer mit 25 Prozent besteuert.

Was will Trump damit erreichen?

Mit den neuen Zöllen will Trump internationale Pharmakonzerne zwingen, ihre Produktion in die USA zu verlagern. Die Botschaft ist klar: Wer seine Medikamente weiter im Ausland produziert, zahlt drauf. Tun die Konzerne das nicht, treten die neuen Aufschläge nach 120 Tagen in Kraft. Für kleinere Firmen gilt eine etwas längere Frist von 180 Tagen. Trump verspricht sich davon mehr Arbeitsplätze in den USA und eine stärkere heimische Pharmaindustrie. Zudem zielt seine Regierung auf Mehreinnahmen in Milliardenhöhe ab.

Metalle ab Montag teurer

Bei den Metallen geht es schneller: Schon ab Montag treten die neuen Regeln in Kraft. Betroffen sind alle Fertigerzeugnisse, die erhebliche Mengen an Stahl, Aluminium oder Kupfer enthalten. Der Zollsatz liegt bei 25 Prozent. Das dürfte vor allem die Bauindustrie und Autohersteller treffen.

Oberster Gerichtshof hatte Zölle kassiert

Hintergrund der neuen Ankündigung: Das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten erklärte Ende Februar einen Großteil der Trump-Zölle für unrechtmäßig. Der Präsident hatte sich auf Notstandsbefugnisse berufen, die ihm das Gericht nicht zugestand. Seitdem führte seine Regierung für die meisten Produkte aus dem Ausland einen neuen zehnprozentigen Zoll auf anderer Rechtsgrundlage ein. Dieser gilt allerdings nicht für Autos oder Produkte aus Stahl und Aluminium. Mit den neuen Dekreten für Medikamente und Metalle weitet Trump sein Zoll-Arsenal nun weiter aus.

Bild Zeitung
 
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