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Roter.Teufel

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US-Polizei „fassungslos“:
Vermisstes Mädchen (13) nach 32 Jahren lebend gefunden


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Star Valley (USA) – Am 15. Mai 1994 verschwand die damals 13-jährige Christina Marie P. spurlos. Im Laufe von mehr als 30 Jahren schwand auch die Hoffnung, das blonde Mädchen je wiederzufinden. Die Polizei vermutete ein Verbrechen, die Familie lebte in Ungewissheit. Jetzt die sensationelle Wende!

Ermittler, die den Cold Case neu untersucht hatten, entdeckten in dieser Woche eine 44-jährige Frau, die der kleinen Christina Marie von früher zum Verwechseln ähnlich sah. Und tatsächlich: Sie ist es! Nach knapp 32 Jahren wurde die Vermisste lebend gefunden. Wo sie so lange war, bleibt wohl für immer ungeklärt.

Sie lief zu ihrem Pferd und verschwand

Am Tag ihres Verschwindens lief die 13-Jährige aus der kleinen Gemeinde Star Valley im US-Bundesstaat Arizona zu einem Stall, in dem ihr Pferd untergebracht war. Sie trug ein weißes T-Shirt und eine bunte, kurze Hose, wie die Polizei später in der Vermisstenanzeige notierte.

Die Plakate mit ihrem Gesicht hingen im ganzen Land verteilt. Wochenlang halfen Freiwillige bei der Suche. Die Beamten gingen schnell davon aus, dass Christina auf dem Weg von einem Fremden entführt worden sei. Denn sehr weit hätte das Mädchen in der ländlichen Gegend unmöglich allein zu Fuß kommen können. Oder war sie das etwa gar nicht?
„Das ist lange her, das ist ein altes Leben“

Offenbar gab es Verwandte, bei denen die Schülerin damals unterkam und schließlich abtauchte: „Ich schätze, sie war mit ihrem Wohnort und ihren Mitmenschen nicht glücklich. Sie ist weggelaufen“, sagte Polizei-Chefin Jamie Garrett im US-Fernsehen. „Ich war fassungslos und dachte nur ‚Oh mein Gott‘“, gab die langjährige Ermittlerin zu. All die Jahre lebte Christina Marie P. unter einem anderen Namen – mittlerweile habe sie sogar eine eigene Familie gegründet. An ihre Vergangenheit würde die heute Erwachsene kaum noch denken. „Sie sagte, das sei lange her, das sei ein altes Leben“, so die Polizei-Chefin.

Aus Respekt vor Christinas Privatsphäre und ihrem Wohlbefinden sollen keine weiteren Details des Falles öffentlich bekannt gegeben werden, teilte die zuständige Strafverfolgungsbehörde mit. Ihr Eintrag aus der nationalen Datenbank für vermisste Kinder wurde entfernt.

Bild Zeitung
 
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