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Roter.Teufel

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Sabalenka verliert Finale:
Überraschungs-Siegerin bei den Australian Open


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Das nennt man eine gelungene Revanche!

Vor drei Jahren verlor Elena Rybakina (26) das Finale der Australian Open in Melbourne gegen Aryna Sabalenka (27). Nun dreht die Kasachin den Spieß um, besiegt die Belarussin 6:4, 4:6, 6:4 und feiert somit ihren zweiten Grand-Slam-Titel nach Wimbledon 2022 und nimmt 2,4 Millionen Euro mit nach Hause. Auf der Tribüne in der mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Rod-Laver-Arena fiebern neben Bill Gates (70) auch die einstigen Tennis-Größen Martina Navratilova (69) und Angelique Kerber (38) mit.

Rybakina, die von der früheren Nummer 1, Jennifer Capriati (49), die Trophäe überreicht bekam: „Es ist schwer, Worte zu finden. Ich weiß, wie hart es für dich ist, Aryna, aber ich hoffe, wir werden noch viele Finals gegeneinander spielen. Für mich das hier wirklich ein Happy Slam. Zwischendurch habe ich aufgehört, auf mein Team zu hören. Ich hatte zu viele Emotionen. Dieser Sieg gibt mir einen Booster für den Rest des Jahres.“

Der Sieg der gebürtigen Russin ist eine Überraschung, auch wenn sie im November das WM-Finale gegen Sabalenka gewann. Zwar kommen beide Spielerinnen ohne Satzverlust ins Endspiel, aber Sabalenka tritt gegenwärtig so dominant auf, dass sie nicht nur wegen ihres ersten Platzes in der Weltrangliste favorisiert ist. Aber in ihrem vierten Melbourne-Finale in Folge vermag sie wie im vergangenen Jahr ihr Vermögen nicht auszuschöpfen. Da musste sie ebenso überraschend der Amerikanerin Madison Keys (30) den Vortritt lassen.

Rybakina wieder Nummer 3 der Welt

Mit ihrem Erfolg klettert Rybakina am Montag von Position fünf auf drei in der Weltrangliste. Doch darüber wird sie genauso wenig jubeln wie über ihren Sieg. Große Emotionen sind nicht die Sache der 1,84 Meter großen Spielerin. Wo andere ständig die Faust machen, geht sie einfach zum nächsten Aufschlag oder bereitet sich auf den Return vor. Als Eisvogel wird sie oft bezeichnet. Niemand kann in sie hineinschauen, Gegnerinnen schon gar nicht. Ob sie 5:0 führt oder hintenliegt, man sieht es ihr nicht an.

Das Finale ist schnell erzählt. Den ersten Satz gewinnt Rybakina 6:4, den zweiten Sabalenka ebenfalls 6:4. Im entscheidenden Durchgang gelingt der Belarussin sofort ein Break. Beide kennen sich in- und auswendig. Es ist das 15. Duell der beiden. Gegen keine andere Kontrahentin spielten beide auf der Tour öfter als gegen ihre Final-Gegnerin. Und weil sie sich so gut kennen, überrascht es nicht, dass Rybakina das Break zurückholt und gleich noch eines nachlegt. Mehr Spannung geht nicht. Davon lässt sich auch Rybakina begeistern und packt die Faust dann doch einmal aus.

Als sie nach 2:18 Stunden ihren ersten Matchball zum 6:4 verwandelt, huscht doch ein kleines Lächeln über ihr Gesicht und die Faust gibt's gleich zum zweiten Mal. Nur diesmal ist es die Siegerfaust! Es war der siebte Sieg im 15. Aufeinandertreffen mit Sabalenka. Gegen keine andere Spielerin, als ihre Final-Gegnerin, mussten die beiden bislang auf der WTA-Tour öfter ran. Sie kennen sich in- und auswendig. Diesmal ist Rybakina das Quäntchen besser gegen eine Sabalenka, die ein paar Fehler zu viel macht.

„Ich bin sprachlos. Elena hat unglaubliches Tennis gespielt. Ich hoffe, das nächste wird ein besseres Jahr für mich hier“, sagt Sabalenka. Sekunden später kann sie schon wieder lachen. „Danke an mein Team, dass ihr mit mir genießt, wie ich Finals verliere.“

Überraschung vor dem Finale: Nach langer Zeit ist Capriati wieder aufgetaucht. Die Olympiasiegerin von 1992 und dreimalige Grand-Slam-Gewinnerin durfte den Siegerpokal präsentieren und ihn am Ende Rybakina übergeben. Es ist einer der seltenen Auftritte des einstigen Wunderkinds.

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