- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 54,455
- Gostos Recebidos
- 1,527
Nur 13.000 Fans haben Platz:
Darum spielt Deutschland heute im Mini-Stadion
Die Nationalelf spielt heute Abend in der Nations League gegen Bosnien & Herzegowina 20.45 Uhr in einem der kleinsten Stadien der letzten Jahre. Nur rund 13.000 Zuschauer passen ins „Bilino Polje“ in Zenica, rund eine Stunde von der bosnischen Hauptstadt Sarajevo entfernt.
Das „Bilino Polje“ hat den Charme eines Viertliga-Stadions. Sonst spielt hier der bosnische Zweitligist NK Čelik Zenicahat. Die Tribünen sind nur zum Teil überdacht, direkt neben dem Stadion ragen Hochhaus-Blöcke hervor, von denen die Bewohner auf das Spielfeld schauen können.
Bundestrainer Julian Nagelsmann vor der Partie: „Es ist charmant. Aber wir haben alle vor nicht allzu langer Zeit auch mal in solchen Stadien gespielt. Es ist auch ganz gesund, wenn man auch mal in einem nicht-top-modernen Stadion spielt. Wichtig ist, dass Rasen in gutem Zustand ist.“
Nach BILD-Infos hat Nagelsmann in einer Team-Sitzung auf die besondere Atmosphäre im Stadion hingewiesen.
Doch warum spielt Deutschland heute in dem Mini-Stadion? Es ist bekannt für seine Hexenkessel-Stimmung. Die entsteht hier eher als im Olympiastadion in Sarajevo, das von einer Laufbahn umrandet wird. Bosnien, 75. der Weltrangliste, erhofft sich so einen Vorteil gegen die DFB-Stars.
Zum Vergleich: von 36 Stadien in der ersten und zweiten Bundesliga, spielen lediglich zwei in einem noch kleineren Stadion. Ins Preußenstadion Münster passen 12.794 Fans, die Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde in Spiesen, wo der SV Elversberg seine Heimspiele austrägt, hat Platz für 10.000 Fans.
Joshua Kimmich, Florian Wirtz, Antonio Rüdiger und Co. ziehen sich in der Gäste-Kabine um, die einer Schul-Umkleide ähnelt. Von Ermüdungs-Becken oder Whirpools, wie in Umkleiden der europäischen Top-Klubs keine Spur. Vor den Duschen hängen blau-weiß gemusterte Vorhänge.
Auch Alexander Nübel, der in dem Mini-Stadion sein DFB-Debüt feiern wird, hat kein Problem mit dem Stadion: „Schöne alte Schulkabine, das hatten wir in Stuttgart beim Umbau auch. Stimmung wird heiß sein, das macht es auch aus, in solchen Ländern zu spielen.“
Kreisliga-Romantik in der Nations League.
Bild Zeitung
Darum spielt Deutschland heute im Mini-Stadion
Die Nationalelf spielt heute Abend in der Nations League gegen Bosnien & Herzegowina 20.45 Uhr in einem der kleinsten Stadien der letzten Jahre. Nur rund 13.000 Zuschauer passen ins „Bilino Polje“ in Zenica, rund eine Stunde von der bosnischen Hauptstadt Sarajevo entfernt.
Das „Bilino Polje“ hat den Charme eines Viertliga-Stadions. Sonst spielt hier der bosnische Zweitligist NK Čelik Zenicahat. Die Tribünen sind nur zum Teil überdacht, direkt neben dem Stadion ragen Hochhaus-Blöcke hervor, von denen die Bewohner auf das Spielfeld schauen können.
Bundestrainer Julian Nagelsmann vor der Partie: „Es ist charmant. Aber wir haben alle vor nicht allzu langer Zeit auch mal in solchen Stadien gespielt. Es ist auch ganz gesund, wenn man auch mal in einem nicht-top-modernen Stadion spielt. Wichtig ist, dass Rasen in gutem Zustand ist.“
Nach BILD-Infos hat Nagelsmann in einer Team-Sitzung auf die besondere Atmosphäre im Stadion hingewiesen.
Doch warum spielt Deutschland heute in dem Mini-Stadion? Es ist bekannt für seine Hexenkessel-Stimmung. Die entsteht hier eher als im Olympiastadion in Sarajevo, das von einer Laufbahn umrandet wird. Bosnien, 75. der Weltrangliste, erhofft sich so einen Vorteil gegen die DFB-Stars.
Zum Vergleich: von 36 Stadien in der ersten und zweiten Bundesliga, spielen lediglich zwei in einem noch kleineren Stadion. Ins Preußenstadion Münster passen 12.794 Fans, die Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde in Spiesen, wo der SV Elversberg seine Heimspiele austrägt, hat Platz für 10.000 Fans.
Joshua Kimmich, Florian Wirtz, Antonio Rüdiger und Co. ziehen sich in der Gäste-Kabine um, die einer Schul-Umkleide ähnelt. Von Ermüdungs-Becken oder Whirpools, wie in Umkleiden der europäischen Top-Klubs keine Spur. Vor den Duschen hängen blau-weiß gemusterte Vorhänge.
Auch Alexander Nübel, der in dem Mini-Stadion sein DFB-Debüt feiern wird, hat kein Problem mit dem Stadion: „Schöne alte Schulkabine, das hatten wir in Stuttgart beim Umbau auch. Stimmung wird heiß sein, das macht es auch aus, in solchen Ländern zu spielen.“
Kreisliga-Romantik in der Nations League.
Bild Zeitung