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Roter.Teufel

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Defensiv-Probleme in neuer Rolle:
Wird Lemmer für Dynamo zum Risiko?


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Die neue Rolle von Jakob Lemmer (24) im System von Trainer Thomas Stamm war von Anfang an nicht unumstritten. Jetzt könnte sie für Dynamo zum Risiko werden.

Eigentlich ist der gebürtige Gießener gelernter Rechtsaußen, hat seine Stärken eindeutig in der Offensive. Weil Dynamo aber hinten mit Dreierkette spielt, muss Lemmer bei gegnerischem Ballbesitz auf der rechten Seite auch Defensivaufgaben erfüllen – und das nicht zu knapp.

„Wenn der Gegner den Ball hat, wissen, wo ich hinschieben und wie ich verteidigen muss. Das sind die Dinge, die ich verbessern muss“, hatte Lemmer vor Saisonbeginn selber eingeschätzt.

Bei der 1:2-Pleite in Dortmund war nicht zu übersehen, dass er damit nach wie vor seine Schwierigkeiten hat. Denn bei beiden Toren der der BVB-Bubis hing Lemmer mit drin und sah – vorsichtig formuliert – nicht wirklich glücklich aus.

Beim 0:1 verlor er Paulina bei aus den Augen, der beim Abstauber freistehend keine Mühe hatte. Coach Stamm: „Bei den zweiten Bällen kannst du da sein, das ist schlechte Verteidigung in der Tiefe.“

Vorm 1:2 stand Lemmer zu weit weg von Foti, konnte ihn so nicht mehr am Schuss hindern. Dass daraus ein Traumtor wurde, ist Pech.

Stellt sich die Frage: Wie geht´s jetzt weiter? Genau genommen hat Stamm drei Möglichkeiten.

► Entweder er schenkt Lemmer weiter das Vertrauen und hofft, dass der aus seinen Fehlern lernt.

Ein prominentes Beispiel dafür hat er sogar im eigenen Verein. Denn Legende Matthias „Atze“ Döschner (66/253 Spiele) wurde bei Dynamo Dresden auch nicht über Nacht vom Stürmer zum Verteidiger umgeschult.

► Variante zwei wäre, Jan-Hendrik Marx (29) auf die rechte Bahn zu stellen, der Neuzugang aus Braunschweig ist zumindest ausgebildeter Verteidiger.

Auch Döschner brauchte seine Zeit

Allerdings hätte der dann wohl eher offensiv seine Probleme, konnte zudem bisher bei seinen Einsätzen nicht wirklich überzeugen.

► Die dritte Möglichkeit wäre eine Umstellung auf eine Viererkette. Dann könnten hinten rechts mit Marx (oder Eigengewächs Paul Lehmann) klassische Verteidiger ran. Und Lemmer davor auf seine angestammte Position zurück.

Allerdings müsste Stamm dann sein gesamtes taktisches System umstellen. Dass das funktionieren kann, zeigte sich beim 4:2-Sieg gegen Cottbus, als Dresden nach 0:2-Rückstand auf Viererkette umstellte und das Spiel so noch drehte.


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