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Roter.Teufel

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172 Jahre alte Traditionsfirma:
Deutsche Metallfabrik baut Hunderte Jobs ab


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Pforzheim (Baden-Württemberg) – Schwerer Schlag für eine Region! Die Witzenmann GmbH reagiert auf die anhaltende Konjunkturflaute und streicht Hunderte Stellen an ihrem deutschen Standort mit insgesamt drei Werken. Der Metallverarbeiter spricht von einem sozialverträglichen Personalabbau – Kündigungen sollen möglichst vermieden werden.

Hintergrund sind deutliche Umsatzrückgänge. Die Nachfrage im europäischen Heimatmarkt schwächelt, die Stückzahlen für Bauteile für Verbrennungsmotoren sind rückläufig. Die Folge: ein deutlicher Stellenabbau.

1854 gründete Heinrich Witzenmann das Unternehmen als Schmuckwarenfabrik in Pforzheim und stellte Kettenarmbänder, Medaillons und Manschettenknöpfe her. Doch nach etwas mehr als 30 Jahren wurde die Schmuckfertigung eingestellt.

Wie der Stellenabbau umgesetzt wird

Heutzutage ist das Familienunternehmen aus Baden-Württemberg einer der weltweit führenden Hersteller von flexiblen, metallischen Elementen wie Metallschläuchen, Kompensatoren, Rohrhalterungen und Teilen für Verbrennungsmotoren. Weltweit hat die deutsche Traditionsfirma 4400 Mitarbeiter. Jetzt kommt das neue Maßnahmenpaket, das bis 2029 läuft, wie BILD von einem Pressesprecher erfuhr.

Laut einer Pressemitteilung einigten sich Geschäftsführung und Betriebsrat auf einen sozialverträglichen Abbau von rund 230 der 1650 Stellen in und um Pforzheim über Freiwilligen-Programme. Es wird auf Altersteilzeit, Abfindungen und Vorruhestand gesetzt, berichten die Badischen Neuesten Nachrichten.

Deutsche Metallindustrie in der Krise

Dr. Andreas Kämpfe, CEO der Witzenmann-Gruppe, in der Mitteilung: „Die Einigung mit unseren Sozialpartnern ist ein starkes Signal für Witzenmann. Sie schafft Stabilität, stärkt die Transformation und ermöglicht es uns, gleichzeitig verantwortungsvoll mit unserer Belegschaft umzugehen.“

Erst vor ein paar Wochen geriet die RT-Lasertechnik GmbH in Schieflage, musste Insolvenz anmelden. In der Metallverarbeitungsfirma mit Sitz im Industriepark AUREA in Rheda-Wiedenbrück (NRW) stehen 150 Jobs auf der Kippe.

Bild Zeitung
 
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