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Roter.Teufel

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Siegburg (NRW):
Großeinsatz! Vermummter mit Messer in ICE


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Anschlagsdrohung ++ Festnahme ++ 180 Fahrgäste evakuiert

Siegburg (NRW) – Großeinsatz am Abend in Siegburg! Von 21 Uhr bis weit nach Mitternacht waren Rettungskräfte und Polizei am ICE-Bahnhof Siegburg-Bonn im Dauereinsatz. Der ICE 19 nach Frankfurt/Main-Hauptbahnhof stand seit 20.30 Uhr am Bahnsteig 6 fest. Nichts ging mehr. Insgesamt 180 Fahrgäste wurden evakuiert (nachdem die Polizei zuvor von 500 Reisenden gesprochen hatte). Offenbar plante ein vermummter Fahrgast einen Anschlag!

Böller gezündet

In Wagen 23 hatte es laut Fahrgästen eine Detonation gegeben, Qualm sei aufgestiegen. Laut BILD-Informationen soll es sich bei dem explodierten Gegenstand um eine Softair-Granate gehandelt haben, die aus einer Zugtoilette in den Gang geschmissen wurde. Durch die umherfliegenden kleinen Softairkugeln wurden nach dem bisherigen Ermittlungsstand insgesamt 12 Personen im ICE leicht verletzt. Eine Person erlitt vermutlich ein Knalltrauma und musste in ein Bonner Krankenhaus gebracht werden.

Nach BILD-Informationen wurde der Tatverdächtige dann durch einen mutigen männlichen Zeugen in eine Zugtoilette gedrängt und dort eingesperrt. Eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage: „Der Mann hat gedroht, einen Anschlag zu begehen. Er hat Böller gezündet.“ Wie BILD erfuhr, soll er zudem geäußert haben, dass er Menschen töten wolle.

Auf der Toilette verhaftet

Die von Notrufen alarmierten Beamten der Bundespolizei nahmen den Mann schließlich auf der Toilette fest. Augenzeugen berichten gegenüber BILD, dass eine Person in Handschellen am Bahnhof abgeführt wurde. Wie die Polizei noch in der Nacht mitteilte, handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 20-jährigen deutschen Staatsbürger aus Aachen. Er soll ein großes Messer im Rucksack mit sich geführt haben und vermummt gewesen sein

Wagen 23 zum Tatort erklärt

Die Bundespolizei erklärte den Wagen 23 zum Tatort und verschloss ihn. Vier Hundeführer der Bundespolizei sowie zwei Sprengstoffexperten mit Röntgengeräten durchkämmten den Zug, um auszuschließen, dass sich noch Gefahrstoffe im Zug befinden.

Auch die Konrad-Adenauer-Allee in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) wurde von der Polizei abgeriegelt. Für die gestrandeten Reisenden wurden Busse gechartert, die sie nach Frankfurt bringen. Länger ausharren mussten Fahrgäste, die Gepäck in Wagen 23 zurückgelassen hatten. Sie kamen erst an ihre Habseligkeiten, als offiziell keine Gefahrenlage mehr bestand.

Dies war erst weit nach Mitternacht der Fall. Gegen ein Uhr war die Spurensicherung abgeschlossen, der Zug wurde freigegeben, die Polizei rückte wieder ein, und alle Sperrungen wurden aufgehoben.

Der 20-jährige Tatverdächtige sitzt in Polizeigewahrsam; die Ermittlungen zu Motiv und Hintergründen laufen auf Hochtouren. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Maske sowie neben dem bereits erwähnten Messer noch ein zweites und zwei frei verkäufliche Rauchgranaten. Die Kripo ermittelt gegen den Aachener wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz.

Bild Zeitung
 
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