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- Out 5, 2021
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Tischtennis
Halbfinal-Hinspiele in der National TT League: Zwei ganz unterschiedliche Duelle
Nach einer mehrwöchigen Pause werden am Sonntag die Hinspiele im Halbfinale der National TT League ausgetragen. Dabei kommt es zu zwei unterschiedlichen Partien: Während Titelverteidiger Hostert/Folschette als klarer Favorit nach Lintgen fährt, darf man zwischen Reckingen und Howald von einem Duell auf Augenhöhe ausgehen.
Beide Mannschaften sind von der Spielstärke her ähnlich einzuschätzen. Auf dem „Krounebierg“ in Mersch wird der Tagesform entscheidende Bedeutung zukommen. Nachdem Reckingen sich in der Hinrunde deutlich mit 6:2 durchgesetzt hatte, konnte der DT Howald im Play-off mit einem knappen 6:4-Sieg erfolgreich Revanche nehmen. Routinier Marc Dielissen hat sich vorgenommen, mit seinem formstarken Team eine gute Basis für das Rückspiel in einer Woche auf dem „Holleschbierg“ zu legen: „Wir haben eine starke Play-off-Phase hinter uns, doch auch Reckingen konnte einige gute Spiele gewinnen. Wir wissen, dass eine sehr starke Mannschaft auf uns wartet. Meiner Meinung nach stehen die Chancen bei 50:50. Wir haben zwar eine längere Pause hinter uns, doch unsere Form stimmt und wir sind heiß, zu gewinnen“, so der ehemalige Nationalspieler mit vorsichtigem Optimismus.
Vorentscheidende Bedeutung könnte dem Topspiel zwischen Thomas Keinath (Reckingen) und Benjamin Rogiers (Howald) zukommen. Die Zuschauer dürfen sich auf eine ebenso spannende wie hochklassige Auseinandersetzung freuen.
Im zweiten Halbfinale ist Hostert/Folschette auf dem Papierform eindeutiger Favorit gegen die Überraschungsmannschaft aus Lintgen. Das Quartett um Spitzenspieler Gaëtan Swartenbrouckx war, nach fünf Niederlagen in der Play-off-Runde, als Außenseiter ins Viertelfinale gegen Linger gegangen und konnte sich, über das „Golden Match“, völlig überraschend für die Vorschlussrunde qualifizieren. Die bisherigen Vergleiche gegen den Serienmeister waren unterschiedlich verlaufen. Im ersten Match war es dem Außenseiter gelungen, dem Meisterschaftsfavoriten ein Unentschieden abzuringen. Im zweiten Duell hatte Lintgen sich mit 0:6 geschlagen geben müssen.
Individuelle Klasse spricht für Hostert/Folschette
„Mit dem Sieg über Mitfavorit Linger stehen sie mehr als verdient im Halbfinale und wir müssen gewarnt sein. Unser Ziel ist es, uns im Hinspiel eine gute Ausgangssituation zu verschaffen, um dann zu Hause die fünfte Finalteilnahme in Folge klarzumachen“, so Kevin Kubica, der mit gemischten Gefühlen auf die Wettkampfpause zurückblickt: „Wir kommen aus einer langen Pause, die ich sowohl positiv als auch negativ sehe. Körperlich war es wichtig, ein bisschen Ruhe zu haben, während mehrere Wochen ohne echten Rhythmus natürlich nicht ideal für die spielerischen Fähigkeiten waren. Nichtsdestotrotz sind die Batterien jetzt aufgeladen und wir sind bereit für die anstehenden Tischtennis-Feste“, freut sich Kubica.
Die Chancen von Lintgen stehen und fallen mit der Form von Gaëtan Swartenbrouckx und Robin Saudemont, die beim 5:5-Remis in der Hinrunde ungeschlagen geblieben waren. Zuletzt präsentierten sich auch die jungen Theisen-Brüder in exzellenter Form. Beide hatten im Viertelfinale gegen Linger gepunktet, wobei Max Theisen der vorentscheidende Sieg im „Golden Match“ gegen Gilles Michely gelungen war. Dennoch spricht die individuelle Klasse klar für Hostert/Folschette, die mit Gleb Shamruk und Jan Zibrat gleich zwei Top-Ten-Spieler in ihren Reihen haben, während Irfan Cekic und Kevin Kubica zu den stärksten hinteren Paarkreuzen der Liga zählen.
Tageblatt
Halbfinal-Hinspiele in der National TT League: Zwei ganz unterschiedliche Duelle
Nach einer mehrwöchigen Pause werden am Sonntag die Hinspiele im Halbfinale der National TT League ausgetragen. Dabei kommt es zu zwei unterschiedlichen Partien: Während Titelverteidiger Hostert/Folschette als klarer Favorit nach Lintgen fährt, darf man zwischen Reckingen und Howald von einem Duell auf Augenhöhe ausgehen.
Beide Mannschaften sind von der Spielstärke her ähnlich einzuschätzen. Auf dem „Krounebierg“ in Mersch wird der Tagesform entscheidende Bedeutung zukommen. Nachdem Reckingen sich in der Hinrunde deutlich mit 6:2 durchgesetzt hatte, konnte der DT Howald im Play-off mit einem knappen 6:4-Sieg erfolgreich Revanche nehmen. Routinier Marc Dielissen hat sich vorgenommen, mit seinem formstarken Team eine gute Basis für das Rückspiel in einer Woche auf dem „Holleschbierg“ zu legen: „Wir haben eine starke Play-off-Phase hinter uns, doch auch Reckingen konnte einige gute Spiele gewinnen. Wir wissen, dass eine sehr starke Mannschaft auf uns wartet. Meiner Meinung nach stehen die Chancen bei 50:50. Wir haben zwar eine längere Pause hinter uns, doch unsere Form stimmt und wir sind heiß, zu gewinnen“, so der ehemalige Nationalspieler mit vorsichtigem Optimismus.
Vorentscheidende Bedeutung könnte dem Topspiel zwischen Thomas Keinath (Reckingen) und Benjamin Rogiers (Howald) zukommen. Die Zuschauer dürfen sich auf eine ebenso spannende wie hochklassige Auseinandersetzung freuen.
Im zweiten Halbfinale ist Hostert/Folschette auf dem Papierform eindeutiger Favorit gegen die Überraschungsmannschaft aus Lintgen. Das Quartett um Spitzenspieler Gaëtan Swartenbrouckx war, nach fünf Niederlagen in der Play-off-Runde, als Außenseiter ins Viertelfinale gegen Linger gegangen und konnte sich, über das „Golden Match“, völlig überraschend für die Vorschlussrunde qualifizieren. Die bisherigen Vergleiche gegen den Serienmeister waren unterschiedlich verlaufen. Im ersten Match war es dem Außenseiter gelungen, dem Meisterschaftsfavoriten ein Unentschieden abzuringen. Im zweiten Duell hatte Lintgen sich mit 0:6 geschlagen geben müssen.
Individuelle Klasse spricht für Hostert/Folschette
„Mit dem Sieg über Mitfavorit Linger stehen sie mehr als verdient im Halbfinale und wir müssen gewarnt sein. Unser Ziel ist es, uns im Hinspiel eine gute Ausgangssituation zu verschaffen, um dann zu Hause die fünfte Finalteilnahme in Folge klarzumachen“, so Kevin Kubica, der mit gemischten Gefühlen auf die Wettkampfpause zurückblickt: „Wir kommen aus einer langen Pause, die ich sowohl positiv als auch negativ sehe. Körperlich war es wichtig, ein bisschen Ruhe zu haben, während mehrere Wochen ohne echten Rhythmus natürlich nicht ideal für die spielerischen Fähigkeiten waren. Nichtsdestotrotz sind die Batterien jetzt aufgeladen und wir sind bereit für die anstehenden Tischtennis-Feste“, freut sich Kubica.
Die Chancen von Lintgen stehen und fallen mit der Form von Gaëtan Swartenbrouckx und Robin Saudemont, die beim 5:5-Remis in der Hinrunde ungeschlagen geblieben waren. Zuletzt präsentierten sich auch die jungen Theisen-Brüder in exzellenter Form. Beide hatten im Viertelfinale gegen Linger gepunktet, wobei Max Theisen der vorentscheidende Sieg im „Golden Match“ gegen Gilles Michely gelungen war. Dennoch spricht die individuelle Klasse klar für Hostert/Folschette, die mit Gleb Shamruk und Jan Zibrat gleich zwei Top-Ten-Spieler in ihren Reihen haben, während Irfan Cekic und Kevin Kubica zu den stärksten hinteren Paarkreuzen der Liga zählen.
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