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Notícias Hochemotionaler Sieg für toten Biathlon-Star (†27)

Roter.Teufel

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Guter Freund triumphiert mit Trauerflor:
Hochemotionaler Sieg für toten Biathlon-Star (†27)


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Dieser Sprint war mehr als ein Rennen. Dieser Sprint war eine Hommage an Sivert Guttorm Bakken (†27).

Beim Biathlon-Weltcup in Oberhof stand der Männer-Sprint am Donnerstag ganz im Zeichen des kurz vor Weihnachten verstorbenen Norwegers. Am Ende siegte ausgerechnet sein guter Freund Tommaso Giacomel. Mit nur einer Strafrunde im Liegendschießen raste er der Konkurrenz davon. Bei seinem Zieleinlauf reckte er demonstrativ den rechten Arm mit dem Trauerflor in Richtung Himmel.

Die emotionale Belastung war Giacomel anschließend deutlich anzumerken. Im Interview rang der Sieger sichtlich mit den Tränen. Auf die Frage, ob er diesen Triumph genießen könne, antwortete der Italiener offen: „Eigentlich nicht. Es ist richtig komisch heute. Es ist zwar einer meiner besten Tage beim Biathlon und gleichzeitig einer der schlechtesten, weil Sievert nicht mehr hier ist. Das macht mich extrem traurig.“

DSV-Athlet Nawrath wird starker Zweiter

13,2 Sekunden hinter dem emotionalen Sieger sicherte sich Philipp Nawrath Platz 2. Der Deutsche sorgte beim Heimspiel-Auftakt direkt für einen erhofften Podestplatz. Dritter wurde mit Johannes Dale-Skjevdal ein Teamkollege Bakkens (1/+25,2 Sek.).

Nawarth zu BILD: „Ich fühle mich befreit. Ich habe es heute gut durchgezogen. Nur der eine Fehler war ärgerlich. Auf der Loipe habe ich ein super Rennen machen können.“

Insgesamt präsentierte sich die deutsche Mannschaft, die vor allem in der Loipe überzeugte, gut. Hinter Nawrath erreichte Philipp Horn (1/+38,7 Sekunden) den siebten Platz, David Zobel (1/+59,9) wurde Zwölfter und sicherte sich so die halbe Olympia-Norm. Lucas Fratzscher (2/+1:21,1 Minuten) verpasste als 16. nur knapp die Top 15.

Damit verschaffte sich das deutsche Quartett eine gute Voraussetzung für die Verfolgung am Samstag (12.00 Uhr/live in der ARD und hier im BILD-Liveticker). Nicht ganz so gut lief es bei Justus Strelow, der verballerte mit drei Fehlern stehend eine vordere Platzierung, wurde 46. Weltcup-Rückkehrer Johannes Kühn, sicherte sich als 60. (5/+2:27,7 Min.) den letzten Platz für das Rennen am Samstag.

Biathlon-Familie ehrt Bakken

Schon vor dem Rennen wurde es emotional, als Bakken in der Arena am Rennsteig die letzte Ehre erwiesen wurde. Das norwegische Team und Giacomel standen vor dem Start dicht geschlossen im Startbereich und verfolgten mit Tränen in den Augen einen Film für Bakken auf den Leinwänden. Symbolisch war Sivert Bakken die Startnummer 1 zugelost worden. Das Starttor blieb also zunächst leer.

Symbolisch war Sivert Bakken die Startnummer 1 zugelost worden. Das Starttor blieb also zunächst leer. Mit Bakken im Herzen lief Giacomel am Ende aber über die Ziellinie.

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