- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 62,640
- Gostos Recebidos
- 1,906
34-Jähriger soll Kinder (4) sexuell missbraucht haben:
Kita-Erzieher begleitete auch Jugendfreizeiten
Staatsanwaltschaft Gießen prüft mögliche Übergriffe
Grebenhain (Hessen) – „Die Stimmung ist bedrückt. Alle stehen immer noch unter Schock“, sagt Bürgermeister Simon Seibert (40, parteilos) im Gespräch mit BILD. Vor einer Woche wurde bekannt, dass ein Kita-Erzieher (34) in der 4500-Einwohner-Gemeinde im Vogelsberg sechs Jungen im Alter von etwa vier Jahren während seiner Arbeit sexuell missbraucht und dabei Bildmaterial angefertigt haben soll. Er sitzt in U-Haft und schweigt zu den Vorwürfen.
Nach BILD-Recherchen handelt es sich beim Tatverdächtigen um Alexander P., der bis zum Bekanntwerden der Vorwürfe scheinbar als völlig unbescholten galt. Ein Bekannter: „Er war immer total nett und hilfsbereit, hat keiner Fliege etwas zuleide getan, nie Schimpfwörter benutzt.“ Und auch in der betroffenen Kindertagesstätte „Vulkanwichtel“, bei der der Erzieher „schon länger“ beschäftigt war, hätte es laut Bürgermeister „keine Beschwerden“ gegeben.
Staatsanwaltschaft prüft Vereins-Tätigkeit
Wie BILD erfuhr, hatte Alexander P. auch privat einen Bezug zu Minderjährigen. Oberstaatsanwalt Thomas Hauburger bestätigte auf Anfrage, dass „der Beschuldigte auch Mitglied eines Vereins war und in dieser Funktion auch Jugendfreizeiten begleitet hat. Ob es im Rahmen dieser Tätigkeit zu Übergriffen kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.“
Verein nimmt BILD-Anfrage „sehr ernst“
Auf Nachfrage, ob es u. a. in der Vergangenheit Verdachtsmomente gegen P. gab, teilte der Verein mit: „Vielen Dank für Ihre Anfrage, wir nehmen diese sehr ernst. Nach Rücksprache mit den Ermittlungsbehörden verweisen wir für weitere Informationen auf die Polizei Osthessen.“ P. ist als Vorstandsmitglied von der Vereins-Homepage inzwischen verschwunden.
Bürgermeister: „Ungewissheit kostet Kraft“
Der Bürgermeister aus Hessen über den Moment, als er über die Taten informiert wurde: „Das sind schwere Vorwürfe, die keiner vorhergesehen hat. Ein schwarzer Schwan kommt einfach. Man kann sich nicht schützen. Er ist einfach da.“ Die Identität der betroffenen Kita-Jungs ist noch nicht abschließend geklärt. Seibert, selbst Familienvater: „Die Ungewissheit kostet Kraft – alle.“
Ermittlungen mit „Hochdruck und gebotener Sorgfalt“
Der Oberstaatsanwalt: „Der Schutz und das Wohl der betroffenen Kinder haben für uns oberste Priorität. Die Staatsanwaltschaft führt die Ermittlungen gemeinsam mit der Polizei mit Hochdruck und der gebotenen Sorgfalt. Unser Ziel ist eine umfassende Aufklärung der Vorwürfe und die konsequente strafrechtliche Verfolgung möglicher Taten.“ Der Anwalt von P. wollte sich auf BILD-Anfrage nicht äußern.
Bild Zeitung
Kita-Erzieher begleitete auch Jugendfreizeiten
Staatsanwaltschaft Gießen prüft mögliche Übergriffe
Grebenhain (Hessen) – „Die Stimmung ist bedrückt. Alle stehen immer noch unter Schock“, sagt Bürgermeister Simon Seibert (40, parteilos) im Gespräch mit BILD. Vor einer Woche wurde bekannt, dass ein Kita-Erzieher (34) in der 4500-Einwohner-Gemeinde im Vogelsberg sechs Jungen im Alter von etwa vier Jahren während seiner Arbeit sexuell missbraucht und dabei Bildmaterial angefertigt haben soll. Er sitzt in U-Haft und schweigt zu den Vorwürfen.
Nach BILD-Recherchen handelt es sich beim Tatverdächtigen um Alexander P., der bis zum Bekanntwerden der Vorwürfe scheinbar als völlig unbescholten galt. Ein Bekannter: „Er war immer total nett und hilfsbereit, hat keiner Fliege etwas zuleide getan, nie Schimpfwörter benutzt.“ Und auch in der betroffenen Kindertagesstätte „Vulkanwichtel“, bei der der Erzieher „schon länger“ beschäftigt war, hätte es laut Bürgermeister „keine Beschwerden“ gegeben.
Staatsanwaltschaft prüft Vereins-Tätigkeit
Wie BILD erfuhr, hatte Alexander P. auch privat einen Bezug zu Minderjährigen. Oberstaatsanwalt Thomas Hauburger bestätigte auf Anfrage, dass „der Beschuldigte auch Mitglied eines Vereins war und in dieser Funktion auch Jugendfreizeiten begleitet hat. Ob es im Rahmen dieser Tätigkeit zu Übergriffen kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.“
Verein nimmt BILD-Anfrage „sehr ernst“
Auf Nachfrage, ob es u. a. in der Vergangenheit Verdachtsmomente gegen P. gab, teilte der Verein mit: „Vielen Dank für Ihre Anfrage, wir nehmen diese sehr ernst. Nach Rücksprache mit den Ermittlungsbehörden verweisen wir für weitere Informationen auf die Polizei Osthessen.“ P. ist als Vorstandsmitglied von der Vereins-Homepage inzwischen verschwunden.
Bürgermeister: „Ungewissheit kostet Kraft“
Der Bürgermeister aus Hessen über den Moment, als er über die Taten informiert wurde: „Das sind schwere Vorwürfe, die keiner vorhergesehen hat. Ein schwarzer Schwan kommt einfach. Man kann sich nicht schützen. Er ist einfach da.“ Die Identität der betroffenen Kita-Jungs ist noch nicht abschließend geklärt. Seibert, selbst Familienvater: „Die Ungewissheit kostet Kraft – alle.“
Ermittlungen mit „Hochdruck und gebotener Sorgfalt“
Der Oberstaatsanwalt: „Der Schutz und das Wohl der betroffenen Kinder haben für uns oberste Priorität. Die Staatsanwaltschaft führt die Ermittlungen gemeinsam mit der Polizei mit Hochdruck und der gebotenen Sorgfalt. Unser Ziel ist eine umfassende Aufklärung der Vorwürfe und die konsequente strafrechtliche Verfolgung möglicher Taten.“ Der Anwalt von P. wollte sich auf BILD-Anfrage nicht äußern.
Bild Zeitung
