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- Out 5, 2021
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Coca-Cola, Danone, Nestlé:
Lebensmittel-Industrie warnt vor „Kosten-Tsunami“
Berlin – Die deutsche Lebensmittel-Industrie warnt wegen des Iran-Kriegs vor explodierenden Kosten für Energie und Transporte – mit möglichen Preiseffekten für alle Verbraucher!
BILD erfuhr von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE, Mitglieder: Coca-Cola, Danone, Ferrero, Haribo, Nestlé etc.): Die Sperrung von Transportwegen (Straße von Hormus) sorge für „Behinderungen in der Außenwirtschaft, zu Kostensteigerungen in der Seefracht und zu Störungen der internationalen Lieferketten“. Längere Transportrouten, geringere Frachtmengen, verstopfte Ausweichhäfen: „All dies hat gestiegene Fracht- und Logistikkosten zur Folge“, warnt der Verband. Dazu kommt die Kosten-Explosion für Gas und Öl.
Transport und Energie machen 80 Prozent der Verbraucherpreise aus
Das könnte massive Preissprünge für Verbraucher bedeuten. Bereits jetzt machen laut Verband Transport- und Energiekosten bei einem großen Lebensmittelverarbeiter 80 Prozent der Verbraucherpreise aus. „Wer den drohenden Kosten-Tsunami für die Lebensmittelbranche stoppen will, um den Verbraucher nicht zusätzlich zu belasten, muss jetzt konsequent handeln“, sagt BVE-Chef Christoph Minhoff zu BILD.
Energiepreis-Schock könnte „zur Aufgabe ganzer Geschäftszweige“ führen
Minhoff fordert Sofortmaßnahmen: „Weg mit Maut und Netzentgelten für die Lebensmittelbranche, keine weiteren Belastungen durch Steuern, Abgaben und bürokratische Dokumentationspflichten.“ Zudem könnte es „in einem erheblichen Umfang zur Drosselung der Produktion oder gar zur Aufgabe ganzer Geschäftszweige“ kommen, wenn der Konflikt länger anhalte. Dies hatte sich auch im Jahr 2022 anlässlich des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gezeigt.
Mit Blick auf die mögliche Dauer des Konflikts muss man davon ausgehen, dass Exporte und Importe in und aus dem Nahen Osten eingeschränkt werden. Deutschland exportiert jährlich Lebensmittel und Getränke im Wert von rund einer Milliarde Euro in die vom Krieg betroffenen Länder.
Bild Zeitung
Lebensmittel-Industrie warnt vor „Kosten-Tsunami“
Berlin – Die deutsche Lebensmittel-Industrie warnt wegen des Iran-Kriegs vor explodierenden Kosten für Energie und Transporte – mit möglichen Preiseffekten für alle Verbraucher!
BILD erfuhr von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE, Mitglieder: Coca-Cola, Danone, Ferrero, Haribo, Nestlé etc.): Die Sperrung von Transportwegen (Straße von Hormus) sorge für „Behinderungen in der Außenwirtschaft, zu Kostensteigerungen in der Seefracht und zu Störungen der internationalen Lieferketten“. Längere Transportrouten, geringere Frachtmengen, verstopfte Ausweichhäfen: „All dies hat gestiegene Fracht- und Logistikkosten zur Folge“, warnt der Verband. Dazu kommt die Kosten-Explosion für Gas und Öl.
Transport und Energie machen 80 Prozent der Verbraucherpreise aus
Das könnte massive Preissprünge für Verbraucher bedeuten. Bereits jetzt machen laut Verband Transport- und Energiekosten bei einem großen Lebensmittelverarbeiter 80 Prozent der Verbraucherpreise aus. „Wer den drohenden Kosten-Tsunami für die Lebensmittelbranche stoppen will, um den Verbraucher nicht zusätzlich zu belasten, muss jetzt konsequent handeln“, sagt BVE-Chef Christoph Minhoff zu BILD.
Energiepreis-Schock könnte „zur Aufgabe ganzer Geschäftszweige“ führen
Minhoff fordert Sofortmaßnahmen: „Weg mit Maut und Netzentgelten für die Lebensmittelbranche, keine weiteren Belastungen durch Steuern, Abgaben und bürokratische Dokumentationspflichten.“ Zudem könnte es „in einem erheblichen Umfang zur Drosselung der Produktion oder gar zur Aufgabe ganzer Geschäftszweige“ kommen, wenn der Konflikt länger anhalte. Dies hatte sich auch im Jahr 2022 anlässlich des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gezeigt.
Mit Blick auf die mögliche Dauer des Konflikts muss man davon ausgehen, dass Exporte und Importe in und aus dem Nahen Osten eingeschränkt werden. Deutschland exportiert jährlich Lebensmittel und Getränke im Wert von rund einer Milliarde Euro in die vom Krieg betroffenen Länder.
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