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- Out 5, 2021
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Chaos bei der AfD-Jugend:
Polizei muss Weidel und Chrupalla den Weg freimachen
Gießen – Gießens Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher (62, SPD) hatte zu friedlichem Verhalten aufgerufen: Gewalt könne gerade denen in die Karten spielen, die die Gesellschaft spalten wollen. Sein Wunsch für das Wochenende: der „größte friedliche Aufzug für Freiheit und Demokratie“. Doch daraus wurde erst mal nichts.
Die Gründung der AfD-Jugendorganisation versinkt am Samstagvormittag im Chaos. Polizei, Wasserwerfer, Straßenblockaden. Der Gründungskongress konnte nicht wie geplant um 10 Uhr starten. Die rechte Jugend steckt im linken Stau.
Selbst die Parteichefs Alice Weidel (46) und Tino Chrupalla (50) schafften es erst mit Verspätung und Riesen-Kolonne nach Gießen. Sie steckten mit Hunderten Delegierten an Rastplätzen fest: Die Polizei stoppt den Verkehr, hat Busse und Privatwagen der Delegierten auf die Parkplätze „Pfaffenpfad“ und „Kartzenfurt“ geleitet. Erst mit Polizei-Eskorte schafften es Weidel und Chrupalla in ihren Limousinen zur Hessenhalle.
Nach BILD-Informationen hat es auch der designierte Parteijugend-Chef Jean-Pascal Hohm (28) noch nicht zur Halle geschafft.
Grund für das Rechtsaußen-Treffen: Die alte AfD-Jugendorganisation („Junge Alternative“) musste aufgelöst werden, zu rechtsradikal, es drohte das Verbot. Die neue Parteijugend soll professioneller werden und einfacher von der Partei zu kontrollieren.
In der Halle gibt es Weidel-Tassen (10 Euro) und Höcke-T-Shirts (25 Euro), AfD-Teddys („Handgemacht“) für 49,90 Euro, Aufkleber „Du willst es doch auch“ (gemeint: Remigration) und Wehrmachts-Comics. Der Kaffee ist erschwinglich (3 Euro), die belegten Brötchen groß und auch nicht teuer (3,50; Heringssalat, Boulette, Käse, Wurst).
Der AfD-Faschist Björn Höcke (53) ist vor Ort, reden wird er nicht. Anders die Parteichefs Weidel und Chrupalla. Auch AfD-Urvater Alexander Gauland (84) wird sprechen – den kennen die jungen Rechten schon. 2018 hielt er bei der Jungen Alternative seine „Vogelschiss“-Rede.
Bild Zeitung
Polizei muss Weidel und Chrupalla den Weg freimachen
Gießen – Gießens Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher (62, SPD) hatte zu friedlichem Verhalten aufgerufen: Gewalt könne gerade denen in die Karten spielen, die die Gesellschaft spalten wollen. Sein Wunsch für das Wochenende: der „größte friedliche Aufzug für Freiheit und Demokratie“. Doch daraus wurde erst mal nichts.
Die Gründung der AfD-Jugendorganisation versinkt am Samstagvormittag im Chaos. Polizei, Wasserwerfer, Straßenblockaden. Der Gründungskongress konnte nicht wie geplant um 10 Uhr starten. Die rechte Jugend steckt im linken Stau.
Selbst die Parteichefs Alice Weidel (46) und Tino Chrupalla (50) schafften es erst mit Verspätung und Riesen-Kolonne nach Gießen. Sie steckten mit Hunderten Delegierten an Rastplätzen fest: Die Polizei stoppt den Verkehr, hat Busse und Privatwagen der Delegierten auf die Parkplätze „Pfaffenpfad“ und „Kartzenfurt“ geleitet. Erst mit Polizei-Eskorte schafften es Weidel und Chrupalla in ihren Limousinen zur Hessenhalle.
Nach BILD-Informationen hat es auch der designierte Parteijugend-Chef Jean-Pascal Hohm (28) noch nicht zur Halle geschafft.
Grund für das Rechtsaußen-Treffen: Die alte AfD-Jugendorganisation („Junge Alternative“) musste aufgelöst werden, zu rechtsradikal, es drohte das Verbot. Die neue Parteijugend soll professioneller werden und einfacher von der Partei zu kontrollieren.
In der Halle gibt es Weidel-Tassen (10 Euro) und Höcke-T-Shirts (25 Euro), AfD-Teddys („Handgemacht“) für 49,90 Euro, Aufkleber „Du willst es doch auch“ (gemeint: Remigration) und Wehrmachts-Comics. Der Kaffee ist erschwinglich (3 Euro), die belegten Brötchen groß und auch nicht teuer (3,50; Heringssalat, Boulette, Käse, Wurst).
Der AfD-Faschist Björn Höcke (53) ist vor Ort, reden wird er nicht. Anders die Parteichefs Weidel und Chrupalla. Auch AfD-Urvater Alexander Gauland (84) wird sprechen – den kennen die jungen Rechten schon. 2018 hielt er bei der Jungen Alternative seine „Vogelschiss“-Rede.
Bild Zeitung
