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- Out 5, 2021
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Verfassungsschutz warnt:
Rechtsextreme locken 14-Jährige über TikTok an
Rechtsextreme suchen gerade verstärkt in sozialen Netzwerken neue Anhänger. Häufig wenden sie sich an Kinder, gerade mal 14 Jahre alt. Davor warnt jetzt Niedersachsens Verfassungsschutzpräsident Dirk Pejril.
„Radikalisierung findet heute vor allem auf Instagram, Tiktok und in Videospielen statt – dieser Einfluss nimmt deutlich zu“, sagte Pejril der Deutschen Presse-Agentur. Die Szene ziehe nicht nur „stramme Rechtsextremisten“ an. Einige Nutzer seien erst 14 bis 20 Jahre alt. Häufig gehe es um Protest und Widerstand. „Die Ideologie spielt zunächst eine geringere Rolle“, erklärte Pejril. Es gehe um gemeinschaftliche Angebote mit „Eventcharakter“. „Bei jungen rechten Männern ist es häufig der Kampfsport, der sie anzieht.“
Bomberjacken und Springerstiefel sind zurück
Außerdem nutzen Rechtsextreme soziale Medien, um zu Krawallen aufzurufen – zum Beispiel zu Protesten gegen den Christopher Street Day. Auch altbekannte Erkennungsmerkmale der rechten Szene kehren zurück: „Auffällig ist, dass Bomberjacken und Springerstiefel wieder vermehrt auftauchen“, sagte Pejril.
In Niedersachsen geht der Verfassungsschutz derzeit von rund 2000 Menschen im rechtsextremistischen Spektrum aus, darunter Mitglieder der AfD, der NPD und der sogenannten Neuen Rechten sowie Neonazis. Der Verfassungsschutzpräsident warnt: „Die größte Gefahr für unsere Demokratie geht vom Rechtsextremismus aus.“
Die AfD will dieses Wochenende in Gießen ihre neue Jugendorganisation gründen. Am Samstagmorgen gab es bereits heftige Proteste gegen die Veranstaltung, Anti-AfD-Demonstranten stießen mit der Polizei zusammen.
Bild Zeitung
Rechtsextreme locken 14-Jährige über TikTok an
Rechtsextreme suchen gerade verstärkt in sozialen Netzwerken neue Anhänger. Häufig wenden sie sich an Kinder, gerade mal 14 Jahre alt. Davor warnt jetzt Niedersachsens Verfassungsschutzpräsident Dirk Pejril.
„Radikalisierung findet heute vor allem auf Instagram, Tiktok und in Videospielen statt – dieser Einfluss nimmt deutlich zu“, sagte Pejril der Deutschen Presse-Agentur. Die Szene ziehe nicht nur „stramme Rechtsextremisten“ an. Einige Nutzer seien erst 14 bis 20 Jahre alt. Häufig gehe es um Protest und Widerstand. „Die Ideologie spielt zunächst eine geringere Rolle“, erklärte Pejril. Es gehe um gemeinschaftliche Angebote mit „Eventcharakter“. „Bei jungen rechten Männern ist es häufig der Kampfsport, der sie anzieht.“
Bomberjacken und Springerstiefel sind zurück
Außerdem nutzen Rechtsextreme soziale Medien, um zu Krawallen aufzurufen – zum Beispiel zu Protesten gegen den Christopher Street Day. Auch altbekannte Erkennungsmerkmale der rechten Szene kehren zurück: „Auffällig ist, dass Bomberjacken und Springerstiefel wieder vermehrt auftauchen“, sagte Pejril.
In Niedersachsen geht der Verfassungsschutz derzeit von rund 2000 Menschen im rechtsextremistischen Spektrum aus, darunter Mitglieder der AfD, der NPD und der sogenannten Neuen Rechten sowie Neonazis. Der Verfassungsschutzpräsident warnt: „Die größte Gefahr für unsere Demokratie geht vom Rechtsextremismus aus.“
Die AfD will dieses Wochenende in Gießen ihre neue Jugendorganisation gründen. Am Samstagmorgen gab es bereits heftige Proteste gegen die Veranstaltung, Anti-AfD-Demonstranten stießen mit der Polizei zusammen.
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