- Entrou
- Out 5, 2021
- Mensagens
- 62,407
- Gostos Recebidos
- 1,889
Auf der Flucht aus al-Faschir:
Sudan-Miliz vergewaltigt mehr als 488 Frauen und Kinder
Die Grausamkeiten aus dem Bürgerkrieg im Sudan kommen Stück für Stück ans Licht. Jedes Detail vervollständigt das Bild aus der Hölle, das vor allem von den Schlächtern der Miliz RSF (Rapid Support Forces) gezeichnet wird. Monatelang belagerten sie die Großstadt al-Faschir, bis sie sie Ende Oktober einnahmen.
Mindestens 6000 Menschen starben während der Offensive, so ein Bericht der UN. Allerdings liegt die tatsächliche Zahl sehr wahrscheinlich wesentlich höher. Die Stadt war einst Heimat für knapp 1,5 Millionen Menschen. 60.000 wurden in nur drei Wochen nach der Eroberung umgebracht, 150.000 werden vermisst. Die, die konnten, flohen ins circa 60 Kilometer entfernte Flüchtlingslager in Tawila. Doch auch auf dem Weg dahin passierten laut der Überlebenden grauenhafte Dinge. Die Schlächter der RSF vergewaltigten und folterten einzeln und in Gruppen mindestens 488 Frauen und Kinder – jeden Alters.
Dazu registrierten Ärzte Dutzende Schwangerschaften bei Minderjährigen als Folge der sexuellen Gewalt, wie Darfur24 berichtet.
Die Sudan-Miliz terrorisiert das Land mit unfassbaren Gewaltauswüchsen, ganz besonders gegen Menschen schwarzafrikanischer Abstammung. Allein al-Faschir wurde zum Schauplatz unzähliger Verbrechen. Seit die paramilitärische RSF die Kontrolle übernommen hat, gleichen komplette Viertel einem „massiven Tatort“, wie Nathaniel Raymond, Direktor des Yale Humanitarian Research Lab, berichtet. Überall sind Leichenberge, Massengräber, Feuergruben.
Satellitenbilder lassen daran keinen Zweifel: Dutzende Leichenhaufen wurden zusammengetragen, viele Ermordete sollen in riesigen Gruben verbrannt worden sein. Das Ziel der RSF offenbar: Beweise vernichten. Aus dem All kann erkannt werden, was am Boden passiert: ein System aus neuen Gruben zur Beseitigung von Toten.
Wen die RSF nicht umgebracht hat, den hat sie körperlich und mental zerstört. Die Menschen werden – wenn sie es überhaupt können – Jahre brauchen, um diesen Horror zu überwinden.
Bild Zeitung
Sudan-Miliz vergewaltigt mehr als 488 Frauen und Kinder
Die Grausamkeiten aus dem Bürgerkrieg im Sudan kommen Stück für Stück ans Licht. Jedes Detail vervollständigt das Bild aus der Hölle, das vor allem von den Schlächtern der Miliz RSF (Rapid Support Forces) gezeichnet wird. Monatelang belagerten sie die Großstadt al-Faschir, bis sie sie Ende Oktober einnahmen.
Mindestens 6000 Menschen starben während der Offensive, so ein Bericht der UN. Allerdings liegt die tatsächliche Zahl sehr wahrscheinlich wesentlich höher. Die Stadt war einst Heimat für knapp 1,5 Millionen Menschen. 60.000 wurden in nur drei Wochen nach der Eroberung umgebracht, 150.000 werden vermisst. Die, die konnten, flohen ins circa 60 Kilometer entfernte Flüchtlingslager in Tawila. Doch auch auf dem Weg dahin passierten laut der Überlebenden grauenhafte Dinge. Die Schlächter der RSF vergewaltigten und folterten einzeln und in Gruppen mindestens 488 Frauen und Kinder – jeden Alters.
Dazu registrierten Ärzte Dutzende Schwangerschaften bei Minderjährigen als Folge der sexuellen Gewalt, wie Darfur24 berichtet.
Die Sudan-Miliz terrorisiert das Land mit unfassbaren Gewaltauswüchsen, ganz besonders gegen Menschen schwarzafrikanischer Abstammung. Allein al-Faschir wurde zum Schauplatz unzähliger Verbrechen. Seit die paramilitärische RSF die Kontrolle übernommen hat, gleichen komplette Viertel einem „massiven Tatort“, wie Nathaniel Raymond, Direktor des Yale Humanitarian Research Lab, berichtet. Überall sind Leichenberge, Massengräber, Feuergruben.
Satellitenbilder lassen daran keinen Zweifel: Dutzende Leichenhaufen wurden zusammengetragen, viele Ermordete sollen in riesigen Gruben verbrannt worden sein. Das Ziel der RSF offenbar: Beweise vernichten. Aus dem All kann erkannt werden, was am Boden passiert: ein System aus neuen Gruben zur Beseitigung von Toten.
Wen die RSF nicht umgebracht hat, den hat sie körperlich und mental zerstört. Die Menschen werden – wenn sie es überhaupt können – Jahre brauchen, um diesen Horror zu überwinden.
Bild Zeitung
