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- Out 5, 2021
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Testspiel
„Rote Löwinnen“ kassieren aufgrund vieler Fehler unnötige Niederlage gegen Zypern
Die FLF-Auswahl hatte auf Zypern nicht ihren besten Start erwischt. In der ersten halben Stunde unterliefen selbst den gestandenen Spielerinnen viele Fehler. Das erste der beiden Testspiele endete mit einer unnötigen Pleite.
Den internen Konkurrenzkampf bei den Torhüterinnen hatte Goetz für sich entschieden und sich damit gegen Jung und Oberweis durchgesetzt. Schlimé fehlte verletzungsbedingt. In der Abwehr bekam Cherkane den Vorzug vor Kremer. Die ersten Minuten war hektisch für die Santos-Mannschaft. Ein erstes Strafraumgewühl nach wenigen Sekunden sollte der Weckruf gewesen sein. Die „Roten Löwinnen“ versuchten, sich durch Phasen in Ballbesitz das Selbstvertrauen zu erkämpfen. Der Ball lief eigentlich relativ gut – bis hin zur entscheidenden Zone.
Die Zweikampfhärte war hoch und für die Luxemburgerinnen gab es auf den letzten 30 Metern gegen einen physisch überlegenen Gegner kein Durchkommen. Das größte Problem der FLF-Auswahl war allerdings die Fehlpassquote in den eigenen Reihen. Den Aushängeschildern des Teams unterliefen überraschend viele Fehler auf engstem Raum. In den wenigen Offensivaktionen, wie etwa als Lourenco (8.) nach einem Seitenwechsel in Szene gesetzt werden sollte, war die Passschärfe nicht optimal.
Trotz der Probleme war die Annäherung an das gegnerische Tor sichtbar. Aufgrund der vielen Unterbrechungen kam aber kein optimaler Spielfluss auf. Schmit war viel damit beschäftigt, die Ballverluste der Kolleginnen auszubügeln. Glück hatten die „Roten Löwinnen“ nach einem katastrophalen Schnitzer von Machado, die einen Ball ins Zentrum spielte und der anstürmenden Savva damit ungewollt eine Großchance auf dem Tablett servierte. Newcomerin Goetz war zur Stelle.
Es lief nicht gut für die Luxemburgerinnen, die zudem bei der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung benachteiligt wurden. Dos Santos war von der pfeilschnellen Machado toll zentral bedient worden, doch ein Abseitspfiff, der die ganze FLF-Bank verdutzt aufspringen ließ, brach die Aktion vorzeitig ab. In der 30. trat Jorge die erste Ecke – nach der das Gästeteam fast ausgekontert worden wäre. Goetz war aus dem Sechzehner herausgeeilt, doch bekam den Ball nicht richtig unter Kontrolle. Der darauffolgende Weitschuss flog allerdings am Kasten vorbei.
Wilde zweite Hälfte
Binnen zwei Minuten spielten sich Lourenco und Schmit die beiden besten Chancen des ersten Durchgangs heraus: Thompson legte für die Flügelspielerin aus Diekirch auf, die wiederum in die Mitte flankte. Dort kam Schmit angestürmt, ihr Schuss war nicht platziert (32.). Noch eindeutiger war die umgekehrte Aktion, als die Spielerin von Sporting für Lourenco auflegte: Diese wollte sich den Ball zurechtlegen und zögerte allein vor der Torhüterin viel zu lange. Bis zur Pause gab es noch zwei Angriffe: Erst wehrte die Keeperin einen Schuss von Schmit ab, dann versuchte es Thompson aus der Distanz. Aus der spielerischen Überlegenheit konnte also kein Profit gezogen werden.
Nach dem Dreh blieb alles beim Alten. Eine Flanke auf den zweiten Pfosten wollte Thompson nutzen, doch der Schuss wurde abgeblockt. Und so kam, was kommen musste. Mit der ersten guten Aktion der zweiten Hälfte ging Zypern in Führung. Michail war in die Tiefe geschickt worden (53.). Ausgerechnet die kleinste Stürmerin auf dem Feld sorgte per Kopf für den Ausgleich. Schmit, die wohl beste FLF-Spielerin des Tages, eroberte den Ball im Duell, machte noch ein paar Meter und brachte die Flanke auf perfekte Höhe für Thompson, die nur einnicken musste (58.).
Das 2:1 für Zypern fiel nach einer Ecke. Goetz bekam den Ball im Luftduell nicht optimal auf die Fäuste, am zweiten Pfosten stand McBeth mutterseelenallein. Die FLF-Keeperin, die nicht wirklich geprüft worden war, konnte bedauert werden: In der 81. reagierte sie mit einer Parade bei einem Schlenzer, konnte dann aber nichts beim Nachschuss von Aristodemou ausrichten, die viel zu viel Platz hatte. In der Zwischenzeit war viel gewechselt worden: Kirps brauchte für den Anschlusstreffer nur fünf Minuten. Am Ende reichte das aber nicht mehr.
Tageblatt
„Rote Löwinnen“ kassieren aufgrund vieler Fehler unnötige Niederlage gegen Zypern
Die FLF-Auswahl hatte auf Zypern nicht ihren besten Start erwischt. In der ersten halben Stunde unterliefen selbst den gestandenen Spielerinnen viele Fehler. Das erste der beiden Testspiele endete mit einer unnötigen Pleite.
Den internen Konkurrenzkampf bei den Torhüterinnen hatte Goetz für sich entschieden und sich damit gegen Jung und Oberweis durchgesetzt. Schlimé fehlte verletzungsbedingt. In der Abwehr bekam Cherkane den Vorzug vor Kremer. Die ersten Minuten war hektisch für die Santos-Mannschaft. Ein erstes Strafraumgewühl nach wenigen Sekunden sollte der Weckruf gewesen sein. Die „Roten Löwinnen“ versuchten, sich durch Phasen in Ballbesitz das Selbstvertrauen zu erkämpfen. Der Ball lief eigentlich relativ gut – bis hin zur entscheidenden Zone.
Die Zweikampfhärte war hoch und für die Luxemburgerinnen gab es auf den letzten 30 Metern gegen einen physisch überlegenen Gegner kein Durchkommen. Das größte Problem der FLF-Auswahl war allerdings die Fehlpassquote in den eigenen Reihen. Den Aushängeschildern des Teams unterliefen überraschend viele Fehler auf engstem Raum. In den wenigen Offensivaktionen, wie etwa als Lourenco (8.) nach einem Seitenwechsel in Szene gesetzt werden sollte, war die Passschärfe nicht optimal.
Trotz der Probleme war die Annäherung an das gegnerische Tor sichtbar. Aufgrund der vielen Unterbrechungen kam aber kein optimaler Spielfluss auf. Schmit war viel damit beschäftigt, die Ballverluste der Kolleginnen auszubügeln. Glück hatten die „Roten Löwinnen“ nach einem katastrophalen Schnitzer von Machado, die einen Ball ins Zentrum spielte und der anstürmenden Savva damit ungewollt eine Großchance auf dem Tablett servierte. Newcomerin Goetz war zur Stelle.
Es lief nicht gut für die Luxemburgerinnen, die zudem bei der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung benachteiligt wurden. Dos Santos war von der pfeilschnellen Machado toll zentral bedient worden, doch ein Abseitspfiff, der die ganze FLF-Bank verdutzt aufspringen ließ, brach die Aktion vorzeitig ab. In der 30. trat Jorge die erste Ecke – nach der das Gästeteam fast ausgekontert worden wäre. Goetz war aus dem Sechzehner herausgeeilt, doch bekam den Ball nicht richtig unter Kontrolle. Der darauffolgende Weitschuss flog allerdings am Kasten vorbei.
Wilde zweite Hälfte
Binnen zwei Minuten spielten sich Lourenco und Schmit die beiden besten Chancen des ersten Durchgangs heraus: Thompson legte für die Flügelspielerin aus Diekirch auf, die wiederum in die Mitte flankte. Dort kam Schmit angestürmt, ihr Schuss war nicht platziert (32.). Noch eindeutiger war die umgekehrte Aktion, als die Spielerin von Sporting für Lourenco auflegte: Diese wollte sich den Ball zurechtlegen und zögerte allein vor der Torhüterin viel zu lange. Bis zur Pause gab es noch zwei Angriffe: Erst wehrte die Keeperin einen Schuss von Schmit ab, dann versuchte es Thompson aus der Distanz. Aus der spielerischen Überlegenheit konnte also kein Profit gezogen werden.
Nach dem Dreh blieb alles beim Alten. Eine Flanke auf den zweiten Pfosten wollte Thompson nutzen, doch der Schuss wurde abgeblockt. Und so kam, was kommen musste. Mit der ersten guten Aktion der zweiten Hälfte ging Zypern in Führung. Michail war in die Tiefe geschickt worden (53.). Ausgerechnet die kleinste Stürmerin auf dem Feld sorgte per Kopf für den Ausgleich. Schmit, die wohl beste FLF-Spielerin des Tages, eroberte den Ball im Duell, machte noch ein paar Meter und brachte die Flanke auf perfekte Höhe für Thompson, die nur einnicken musste (58.).
Das 2:1 für Zypern fiel nach einer Ecke. Goetz bekam den Ball im Luftduell nicht optimal auf die Fäuste, am zweiten Pfosten stand McBeth mutterseelenallein. Die FLF-Keeperin, die nicht wirklich geprüft worden war, konnte bedauert werden: In der 81. reagierte sie mit einer Parade bei einem Schlenzer, konnte dann aber nichts beim Nachschuss von Aristodemou ausrichten, die viel zu viel Platz hatte. In der Zwischenzeit war viel gewechselt worden: Kirps brauchte für den Anschlusstreffer nur fünf Minuten. Am Ende reichte das aber nicht mehr.
Tageblatt
