Portal Chamar Táxi

Notícias Trainer wütet nach Aufgabe gegen „männliche“ Boxerin

Roter.Teufel

Sub-Administrador
Team GForum
Entrou
Out 5, 2021
Mensagens
54,416
Gostos Recebidos
1,527
„Fast unmöglich, sie zu besiegen“:
Trainer wütet nach Aufgabe gegen „männliche“ Boxerin


7319be13c67f5d5fb80fa84470b5d87f,fe22b63c


Der Skandal-Boxkampf bei den Olympischen Spielen in Paris sorgt für mächtig Aufregung.

Angela Carini (25) aus Italien hatte in ihrem Kampf gegen die Algerierin Imane Khelif (25) keine Chance. Bereits nach 46 Sekunden gab sie auf. Ein Vorgang, der äußerst unüblich für den olympischen Boxsport ist.

Dabei galt Khelif ihm Vorfeld als zu „männlich“! Bei der WM hatte sie einen Geschlechtstest nicht bestanden – ihre Testosteronwerte waren bei den Titelkämpfen in Neu-Delhi zu hoch.

Dennoch durfte sie starten. Die WM wurde nämlich vom Internationalen Box-Verband IBA organisiert, der vom IOC nicht mehr anerkannt ist. Anders als die IBA veröffentlicht das IOC keine Ergebnisse von Geschlechtstest.

Besonders wütet nach dem Kampf Carinis Trainer Emanuele Renzini!

Gegenüber italienischen Medien sagte er zwei Stunden nach Ende des Kampfes: „Es ist fast unmöglich, sie zu besiegen, weil sie eine beeindruckende Physis hat, die ihr einen ganz klaren Vorteil verschafft.“

Und weiter: „Klar, habe ich das Mädchen schon mal verlieren sehen. Aber natürlich war die Vorbereitung hart, wenn man weiß, gegen wen es dann geht.“

Bereits unmittelbar nach Kampf-Ende hatte er gesagt: „Es wäre einfacher gewesen, nicht zu erscheinen, weil ganz Italien sie schon seit Tagen aufgefordert hatte, nicht zu kämpfen. Aber Angela war motiviert und wollte es tun.“

Der Trainer deutlich: „Als sie bei der Auslosung die Mitteilung erhielt, auf diese ‚Gegnerin‘ zu treffen, sagte sie mir ‚das ist nicht richtig‘. Es gab heute aber keinen Vorsatz. Ich will nicht für das IOC urteilen und ich weiß, dass das Thema schwierig ist, aber dieser Kampf war unfair.“

Carini selbst wollte sich nicht groß zu dem Thema äußern. Dass sie aber erklärte, „noch nie so einen Schlag“ gespürt zu haben, sagt dann doch einiges aus.

Für die Algerierin Khelif geht es am Samstag in der nächsten Runde gegen Anna Luca Hamori aus Ungarn. Mal sehen, ob es dann wieder zum Eklat kommt.

Bild Zeitung
 
Topo