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- Out 5, 2021
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Wachsender Druck auf Europa:
Trump warnt Nato vor „sehr schlechter Zukunft“
Washington (USA) – Donald Trump (79) macht Druck. Der US-Präsident stellt die Zukunft der Nato offen infrage und warnt seine Verbündeten vor den Folgen, sollten sie die USA in der Straße von Hormus nicht unterstützen. Eine ausbleibende Hilfe wäre „sehr schlecht“ für das Verteidigungsbündnis. Muss sich Deutschland mit Kriegsschiffen beteiligen?
Wörtlich sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der „Financial Times“: „Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der Nato.“
Trump: USA haben in der Ukraine unterstützt
Die US-Regierung habe die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland unterstützt, erklärte Trump. Nun erwarte er Hilfe von den europäischen Verbündeten Washingtons in der vom Iran de facto gesperrten Straße von Hormus.
Verschiebt Trump sein China-Treffen?
Schon am Samstag hatte Trump gefordert, andere Staaten sollten im Iran-Krieg die Schifffahrt durch die für die internationale Ölversorgung wichtige Meerenge absichern. Er erklärte, „viele Länder“ würden sich beteiligen, und nannte China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien. Bei den Verbündeten stieß der Vorstoß auf Zurückhaltung.
Auch ein geplantes Gipfeltreffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping (72) in Peking könnte laut Trump verschoben werden. „Wir würden es gerne vor (dem Treffen, d. Red.) wissen“, sagte er mit Blick auf die Unterstützung. Es sei „nur angemessen, dass diejenigen, die von der Straße profitieren, auch dazu beitragen, sicherzustellen, dass dort nichts Schlimmes passiert“. Auf die Frage nach konkreter Hilfe forderte Trump Minenräumer und „Leute, die einige der böswilligen Akteure ausschalten werden“.
Pistorius schloss Bundeswehr-Einsatz aus
Trump macht klar: Wer Öl will, muss dem US-Militär helfen! Die Bundesregierung stellt sich dem bisher entgegen: „Das ist nicht unser Krieg“, sagte Kanzler Friedrich Merz (70) am Freitag. Eine BILD-Anfrage, ob Trump hinter den Kulissen explizit deutsche Hilfe angefordert hat und ob Unterstützung geplant ist, wollte das Kanzleramt nicht beantworten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) schloss eine Bundeswehr-Beteiligung am Freitag aus.
Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar ist die Straße von Hormus durch das iranische Militär de facto gesperrt. Durch die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran verläuft rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Kontrolliert wird sie von den iranischen Revolutionsgarden. Auch die Bundesrepublik ist direkt von der Blockade betroffen – Stichwort Spritpreis.
Bild Zeitung
Trump warnt Nato vor „sehr schlechter Zukunft“
Washington (USA) – Donald Trump (79) macht Druck. Der US-Präsident stellt die Zukunft der Nato offen infrage und warnt seine Verbündeten vor den Folgen, sollten sie die USA in der Straße von Hormus nicht unterstützen. Eine ausbleibende Hilfe wäre „sehr schlecht“ für das Verteidigungsbündnis. Muss sich Deutschland mit Kriegsschiffen beteiligen?
Wörtlich sagte Trump in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der „Financial Times“: „Wenn es keine Antwort gibt oder wenn es eine negative Antwort gibt, halte ich das für sehr schlecht für die Zukunft der Nato.“
Trump: USA haben in der Ukraine unterstützt
Die US-Regierung habe die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland unterstützt, erklärte Trump. Nun erwarte er Hilfe von den europäischen Verbündeten Washingtons in der vom Iran de facto gesperrten Straße von Hormus.
Verschiebt Trump sein China-Treffen?
Schon am Samstag hatte Trump gefordert, andere Staaten sollten im Iran-Krieg die Schifffahrt durch die für die internationale Ölversorgung wichtige Meerenge absichern. Er erklärte, „viele Länder“ würden sich beteiligen, und nannte China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien. Bei den Verbündeten stieß der Vorstoß auf Zurückhaltung.
Auch ein geplantes Gipfeltreffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping (72) in Peking könnte laut Trump verschoben werden. „Wir würden es gerne vor (dem Treffen, d. Red.) wissen“, sagte er mit Blick auf die Unterstützung. Es sei „nur angemessen, dass diejenigen, die von der Straße profitieren, auch dazu beitragen, sicherzustellen, dass dort nichts Schlimmes passiert“. Auf die Frage nach konkreter Hilfe forderte Trump Minenräumer und „Leute, die einige der böswilligen Akteure ausschalten werden“.
Pistorius schloss Bundeswehr-Einsatz aus
Trump macht klar: Wer Öl will, muss dem US-Militär helfen! Die Bundesregierung stellt sich dem bisher entgegen: „Das ist nicht unser Krieg“, sagte Kanzler Friedrich Merz (70) am Freitag. Eine BILD-Anfrage, ob Trump hinter den Kulissen explizit deutsche Hilfe angefordert hat und ob Unterstützung geplant ist, wollte das Kanzleramt nicht beantworten. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (66, SPD) schloss eine Bundeswehr-Beteiligung am Freitag aus.
Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar ist die Straße von Hormus durch das iranische Militär de facto gesperrt. Durch die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran verläuft rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Kontrolliert wird sie von den iranischen Revolutionsgarden. Auch die Bundesrepublik ist direkt von der Blockade betroffen – Stichwort Spritpreis.
Bild Zeitung
